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Demea Materialeffizienzanalysen

Demea Materialeffizienzanalysen in Unternehmen

Warum werden Materialeffizienzanalysen und der daraus abgleitenden Verbesserungen immer wichtiger:

Die Materialkosten stellen in den Unternehmen des produzierenden Gewerbes in der Regel den größten Kostenblock dar und bieten daher ein großes Einsparpotential. Durch einen intelligenten Umgang mit Materialien können vermeintlich hohe Lohnkosten relativiert werden. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, sind die Einsparungen bei den Materialkosten somit ein guter Ansatzpunkt. Und gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist die Erhöhung der Materialeffizienz besonders wichtig.

Mit der Senkung der Materialkosten geht fast immer auch eine Senkung weiterer Kosten einher, wie etwa Energie- und Entsorgungskosten. Die möglichen Einsparungen sind somit oft weitaus größer als zunächst angenommen.

Langfristig ist von steigenden Rohstoffpreisen auszugehen, was unweigerlich zu steigenden Material- und Energiepreisen führt. Gleichzeitig ist eine Tendenz zu fallenden Verkaufspreisen der hergestellten Produkte zu beobachten. Mit der Erhöhung der Materialeffizienz kann diesem Problem entgegen gewirkt werden.

Die Unternehmen, bei denen eine Potenzialanalyse durchgeführt wurde, gaben 2007 in einer externen Evaluation an, dass die Hälfte der von den Beratern vorgeschlagenen Maßnahmen schon während oder unmittelbar nach der Potenzialanalyse umgesetzt werden konnte. Hierbei handelte es sich um Investitionen von weniger als 10.000 €. Weitere 20% der Vorschläge erforderten Investitionen von weniger als 50.000 €. Damit wurden Amortisationszeiten von weniger als 6 Monaten erreicht. Somit zeigt sich, dass bei einer sehr günstigen Kosten/Nutzen-Relation ein großer Beitrag zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der geförderten Unternehmen durch das Programm geleistet wird.

Die Losgrößen in den Unternehmen werden immer kleiner. Der Markt oder die Kunden/OEMs fordern immer flexiblere und kleinere Lieferungen. Der effiziente Umgang mit Material wird in dieser Situation immer wichtiger.

Im Durchschnitt war bei den Unternehmen, in denen bisher eine Potenzialanalyse durchgeführt wurde, ein Einsparpotenzial von 2,5% des Jahresumsatzes zu verzeichnen. Das bedeutet, dass im Durchschnitt eine Erhöhung der Umsatzrendite um diesen Wert erreicht werden kann.

Oft übersehen Unternehmen, dass es außerhalb ihrer Kernkompetenzen Bereiche gibt, in denen das Know-How nur unzureichend vorhanden oder sogar veraltet ist. Weiterhin führen Hektik im Tagesgeschäft und fehlendes Personal dazu, dass Projekte zur Erschließung von Materialeffizienzpotenzialen nicht begonnen werden.

Materialeffizienz ist ein „Querschnittsthema”. Zumeist sind mehrere Unternehmensbereiche betroffen. Nur bei einer ganzheitlichen Abstimmung kann sich die Wirkung einer optimierten Materialeffizienz entfalten.

Es hat sich gezeigt, dass das Thema Materialeffizienz erklärungsbedürftig ist und es zum Teil viele Hemmnisse in den Unternehmen gibt, die es zu überwinden gilt. Dieser Prozess kann durch eine erfahrene Beraterin oder durch einen erfahrenen Berater gesteuert werden. Auch sieht ein „Blick von außen” oft mehr. Die Berater sind neutral, für die speziellen Arbeiten im Programm Materialeffizienz geschult und besitzen Erfahrung mit KMU.

Materialeffizienz ist ein facettenreiches Thema. Der gesamte Prozess vom Auftrag bis zur Auslieferung kann betrachtet werden, wobei die Reduzierung des Materialeinsatzes im Zentrum der Überlegungen stehen muss. Die Ansätze zur Steigerung der Materialeffizienz liegen grundsätzlich in den Bereichen Produktgestaltung und Produktionsprozess sowie im Umfeld der Produktion. Beispiele für konkrete Ansätze sind:

  • Produktgestaltung:
    • Leichtbauweise
    • Materialsubstitution
    • Konstruktion/Projektierung
    • Modulbauweise/Standardisierung
  • Produktionsprozess:
    • Prozessauswahl
    • Parameteroptimierung
    • Verschnittoptimierung
    • Ausschussreduzierung
    • Werkzeugoptimierung
  • Umfeld der Produktion
    • Verpackung
    • Lagerhaltung/Bestände
    • Innerbetrieblicher Transport
    • Reinigung/Einsatz und Verbrauch von Reinigungsmittel
    • Wasserverbrauch/Aufbereitung
    • Materialwirtschaft